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DIE RÖSTEREI

Schneid-Kaffee – die Rösterei im Münchner Norden.

Im Münchner Stadtteil Feldmoching befindet sich die kleine, aber feine Kaffeerösterei, in der inzwischen schon die dritte Generation der Familie Schneid/Schneider ein ausgezeichnetes Sortiment bester Kaffees, vor allem aber auch handwerkliche Sorgfalt und traditionell schonende Röstverfahren für den besonderen Kaffeegenuss bietet!

HISTORIE

-       Die Anfänge

Firmengründer Heribert Schneid wäre womöglich ohne die Kaffeeleidenschaft seiner Mutter niemals darauf gekommen, sich der Verarbeitung des Aromawunders Kaffeebohne zu widmen. Das herkömmliche Geschäft der Familie – Obst und Gemüse – sollte ergänzt werden, und als ein Lieferant seine Kaffeerösterei aufgab, war es die Begeisterung der Mutter für das Heißgetränk, die den Ausschlag gab. Die Übernahme war die Geburtsstunde der Kaffeerösterei Schneid.
In den ersten Jahren stand für den Firmengründer die ständige Verbesserung der Qualität im Vordergrund, was sich schnell auszahlte: Das Geschäft lief! Sogar während der Branchenkrise in den 70er Jahren gelang es dem Betrieb, das Geschäft erfolgreich fortzuführen, da man konsequent auf das Engagement aller Familienmitglieder zählte, seinerzeit noch in Räumlichkeiten in der Lerchenau. Die Eltern hatten sich inzwischen aus dem Unternehmen zurückgezogen, die nächste Generation – beide Töchter des Firmengründers und wenig später auch Schwiegersohn Manfred – nahm ihren Platz im Kaffeegeschäft und der Familientradition ein.
In den 80ern erschwerten neue gesetzliche Auflagen den Röstereibetrieb in der gewohnten Räumen. Wieder war es der bedingungslose Familienzusammenhalt, der den Neustart in Feldmoching nach kraftraubenden Auseinandersetzungen mit den Behörden ermöglichte.  Seither duftet es in diesen Räumlichkeiten intensiv nach frisch geröstetem Kaffee.

-       Veränderungen

Schneid-Kaffee stand weiterhin für den Anspruch, sich immer wieder neu zu erfinden, dabei aber dennoch unverwechselbar und beständig zu bleiben. Nur wenige Jahre nach dem Umzug an den heutigen Betriebsstandort übergab Firmengründer Heribert Schneid den Betrieb endgültig an Tochter Vera und Schwiegersohn Manfred. Seit 1992 führen die beiden die Kaffeerösterei Schneid. Von Anfang an prägte die Tradition des Familienbetriebs die geschäftlichen Aktivitäten von Schneid-Kaffee ebenso wie die ständige Weiterentwicklung und Neuorientierung. Auch die neue Generation ließ hinsichtlich immer höherer Qualitätsstandards nicht locker. Doch um gegen ein Handvoll Branchenriesen zu bestehen, braucht es mehr als hochwertige Rohstoffe und beste Röstverfahren. Das Erschließen eigener Nischen im Markt war angesagt:  Schneid-Kaffee nahm immer mehr den Endverbraucher statt des Großhandels als Kunden ins Visier. Schließlich entstand in den Produktionsräumen, also in unmittelbarer Nähe zu jenen Maschinen, die der Kaffeebohne den unverwechselbaren und verführerischen Duft entlocken, einer kleiner Laden. Spezielle Kaffeepräsentationen und andere Events locken neben dem herkömmlichen Verkauf seither unzählige Gäste in das Feldmochinger Kaffeeparadies. Wie sich erst noch herausstellen sollte, hatte die Firma damit den absolut richtigen Riecher,  denn die vielen Varianten des Heißgetränks machten ‚Karriere’ – aus Kaffee wurde Kult!

-       Die 2000er Jahre

Im neuen Jahrtausend behielt Schneid-Kaffee die Nase vorn und richtete sich frühzeitig auf neue Marktchancen ein.  2003 folgte dem Laden die Einrichtung eines Onlineshops. Und machte die Spitzenprodukte der Marke Schneid-Kaffee von überall aus bestellbar und Deutschland weit verfügbar. Neben der weiteren Qualitätssicherung ging es der Feldmochinger Rösterei inzwischen vor allem um nachhaltige und umweltfreundliche Produktion. Schon 2005 wurde der Betrieb biozertifiziert, 2011 stieg man in der Produktion vollständig auf Biogas und -strom um. Das sollte sich auch im Erscheinungsbild widerspiegeln: Schneid-Kaffe präsentiert sich seitdem mit neuem Corporate Design, Logo und einem entsprechenden Slogan.
Noch mehr Service erwartet den Besucher seit 2010 im Laden an der Feldmochinger Straße: In einer kleinen Espresso-Bar können Kunden vor Ort  künftige Lieblingskaffees testen und sich verwöhnen lassen.

-       Ein weiterer Neuanfang

Das Jahr 2012 hielt für Schneid-Kaffee erneut eine besondere Herausforderung bereit. Ein Brand zerstörte das Herzstück des Betriebs, die Röstmaschine. Für Ersatz zu sorgen erforderte zunächst einmal eine gehörige Portion Improvisationstalent und danach eine nicht eben kleine Investition. Der Brandschaden hatte der ursprünglichen Maschine so zugesetzt, dass eine Reparatur kaum noch möglich und keinesfalls rentabel gewesen wäre. Nach der Übergangslösung, bei der in einer Kaffeerösterei eines Freundes geröstet wurde, zog Anfang 2013 schließlich eine neue Kaffeeröstmaschine in die Feldmochinger Räume ein. Für die nächste Generation der Familie war das ein eindeutiges Signal: Ebenfalls mit Beginn des Jahres 2013 stiegen Sebastian und Benjamin, die beiden ältesten Enkel des Firmengründers, ein und unterstützen ihre Eltern Vera und Manfred Schneider seither mit vollem Einsatz im Büro sowie in der Rösterei.